Meine Absaugautomatik geht in Betrieb

Seit einiger Zeit nenne ich ja eine zentrale Späne-Absaugung mein Eigen.
Bisher musste ich diese jedoch immer eigens, von Hand einschalten. Auf der Suche nach einer kostengünstigen, aber umfangreichen Master-/Slave-Lösung stolperte ich über Leopoldi’s Bastelecke und seine dort vorgestellte Absaugelektronik.

Nach kurzer Überlegung gestaltete ich meine eigene Platine zu diesem Projekt. Diese hat eine Schaltleistung von 16A/230V, so daß ich meine Absaugung direkt damit betreiben kann. Wird über die angeschlossenen Stromwandler ein Master-Strom detektiert, schaltet die Automatik, je nach eingestelltem Modus, hier kann zwischen Dauer-Ein, Dauer-Aus und Automatik gewählt werden, zeit-verzögert die Absaugung ein. Nach Anschaltung des Master, schaltet sie wiederum zeit-verzögert aus. Die Verzögerungen lassen sich über zwei getrennte Potis einstellen.

Um sowohl die Master-Geräte, als auch die Absaugung komfortabel anstecken, und die Schaltung, sowie Kabel, Stromwandler und Modus-Schalter schön verstauen zu können, demontierte ich zunächst die vorhandenen Steckdosen und fertigte mir eine Art Aufputz-Kanal an, der über die vorhandenen Unterputzdosen montiert wird. So kann ich meine Werkzeuge und auch die Absaugung wie gewohnt, zentral an der Wand anstecken.

 

2 Comments

  1. Hallo Ulli,

    sowohl als auch 🙂
    Ich hab mich bereits in meiner Kindheit durch meinen Vater von Elektrotechnik und Elektronik begeistern lassen.
    Während meiner Ausbildung zum Industrieelektroniker konnte ich dann mein Fachwissen aufbauen und schließlich im E-Technik Studium vertiefen und erweitern.
    Aber Ausbildung und Studium liefern nur einen gewissen Grundstock. Foren, Webseiten und Literatur und vor allem Wissensbegierde tun dann ihr weiteres 🙂
    Gerade solche Themen wie PCB-Layout-Design, Entwicklung von Schaltungen usw. habe ich mir größten Teils autodidaktisch beigebracht.
    Gleiches gilt auch für den größten Teil meiner Hobbys wie Drechseln, Hausbau usw.

    Mein Motto ist, „Ich probiers einfach“.
    Heißt aber nicht einfach drauf los wursteln, sondern sich in Vorfeld mit dem Thema beschäftigen, Wissen ansammeln, vielleicht mit Wissensträgern austauschen und dann aber auch einfach dran hin wagen und loslegen.
    Und ganz wichtig, auch wenn mal was nicht auf Anhieb klappt, oder auch mal garnicht, nimm was mit…lern was dabei/draus!

    Gruß Andi

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