Holz und Epoxidharz

Schon lange verfolge ich das Tun einiger Drechsler auf Youtube.
Vor allem ein Engländer, Nick Zammeti, bzw. seine Arbeiten und Experimente haben es mir angetan…

Er arbeitet sehr viel mit Epoxidharz und den unterschiedlichsten anderen Materialien und Werkstoffen.In meinem Weihnachtsurlaub hat mich dann auch der Rappel gepackt und ich habe begonnen mich mit allem Benötigten für die Harzerei auszurüsten…
Zunächst bestellte ich mir einen 30l Pressure-Pot. Diesen Drucktank eines Airless-Lackiersystems baute ich so um, daß ich mein Werkstück bei bis zu 3,5 bar Druck über viele Stunden, ja so gar mehrere Tage trocknen lassen kann. Bei diesem Trocknen unter Überdruck werden Luftblasen im Harz bis zur Unsichtbarkeit komprimiert. Das Ergebnis ist ein absolut sauberer und „Lufteinschluss-freier“ Guss.

Nachdem dann auch noch das Harz, die Pigmente und meine Waage angekommen waren, konnte ich mein erstes eigenes „Resin-Project“ in Angriff nehmen….

Inspiriert von der Flaming Flower Bowl des Youtube-Kanals Pohl Barn Productions,
durchlöcherte ich einen Ahorn-Schalenrohling mit einem 1″ Forstnerbohrer.
Da der Schalenrohling mit 20cm Durchmesser ca. 6,5cm stark war, bohrte ich 5,5cm tiefe Sacklöcher.

Die Löcher wurden im zweiten Schritt mit blauem und grünem Epoxidharz aufgefüllt.
Trocknen durfte das ganze dann in meinem neuen Pressure-Pot.
Nach dem Trocknen dann, wurde gedrechselt.
Das „tolle“ an Epoxydharz ist, daß beim Bearbeiten so lustige Späne entstehen. Diese kleben danach nicht nur an Maschine und Werkzeug, sondern auch am Drechsler…. 😀

Ich denke das Ergebnis kann sich doch für einen ersten Versuch ganz gut sehen lassen 🙂

 

 

 

 

 

 

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